[Serrig ] [Unterkunft] [News] [Partner] [Cambild] [Wandern] [Impressum]


Serrig

Unterkunft

Saarburger Land

Dreiländereck

News

Partner

Cambild

Wandern

Radfahren

Bildergalerien

Award

Linkhitlist

Impressum


[Schöne Aussicht ]     [Feldbahn]    [Hofgut]    [Heiligenborn]    [Widdertshäuschen]
[Wegkreuze]    [Alter Kirchturm]   [Kirche]    [Schloss Saarfels]    [Weingüter]
 
[Winzerverein]    [Domäne]    [Königsgrab]    [Denkmal]  
  [Ortsvereine]    [Feste]

Serrig an der Saar - Rheinland-Pfalz
PLZ: 54455 Fläche: 17,15 km² Einwohner: 1.438
 (Mai 2004)
Wappen von Serrig
Ehemaliges
Königsgrab an der
Saar

Klause bei Kastel

Johann von Luxemburg
Blinder König
Bildquelle: N.Lackas -
Hundert Jahre Königsgrab an der Saar

1838 - 1938


König von Böhmen (seit 1310),(Johann 2)
* 10. 8. 1296
† (gefallen) Crécy-en-Ponthieu 26. 8. 1346

Ehemaliges Grab des Königs Johann von Böhmen und Graf von Luxemburg


Textauszug N.Lackas - Hundert Jahre Königsgrab an der Saar
1838 - 1938


Die Schlüssel zu den Eingängen wurden einem Wärter, einem Kriegsveteranen, der vor dem Amtsrichter von Saarburg den vorschriftsmäßigen Eid abgelegt, übergeben. Er wurde verpflichtet, die Besucher stets genau zu beaufsichtigen, um jede Beschädigung zu verhindern. Anfangs durfte der Wärter die Besichtigung des Sarkophages nur durch die Glastür gestatten; nur Personen höherer Stände durften das Innere betreten. Die Erteilung von Erlaubniskarten  zum Eintritt in die Grabkapelle wurde von König Friedrich Wilhelm IV. nicht gutgeheißen, da eine so große Beschränkung der Besichtigung des Sarkophags, der auch anderweitig gegen Verderben gesichert werden könne, nicht am Platze sei.
Die Marmorgruft auf ragender, weithin sichtbarer Felsenhöhe, dem heldenmütigen Böhmenkönige auf Geheiß Friedrich Wilhelm IV. bereitet, oft und gerne von ihm und seiner Gemahlin , sowie auch von allen nachfolgenden Hohenzollern besucht, verkündet nun allen Besuchern der Klause auch die Ehre und das Lob der Hohenzollern, der durch ihre Errichtung drei hervorragende Eigenschaften seines edlen Herzens und seines Hauses zeigte: einen frommen Christenglauben, huldigende Verehrung ritterlicher Größe, treue Anhänglichkeit an die großen Toten  seines Geschlechts und Volkes.
   




 




rlp
Landschaft

Klause mit Blick auf Serrig an der Saar
Klause  mit Blick
auf den Weinort Serrig (Teilansicht)


Über dem Tal der unteren Saar, auf einem Hochplateau gegenüber von der Weinbaugemeinde Serrig, liegt das Dorf Kastel-Staadt.

Kelten und Römer nutzten diese Lage für Siedlungen oder militärische Stützpunkte. Auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens liegt die Klause - ursprünglich ein Wallfahrtsort - mit Kapelle, Felsenkammern und Felsengräbern.

 
Grabstätte für den böhmischen König

Der preussische Kronprinz Friedrich Wilhelm erhielt
bei einem Besuch des Rheinlandes 1833 die sterblichen Überreste König Johann von Böhmen.
Friedrich Wilhelm, der Johann den Blinden als Vorbild ritterlicher Tapferkeit verehrte, ließ die verlassene Ruine der Klause zu einer Grab-Kapelle für den böhmischen König ausbauen.
1946 wurden die sterblichen Übereste des Königs von Böhmen in die Kathetrale von Luxemburg überführt.
Erbauer der Grabkapelle ist Carl Friedrich Schinkel.



Klause
Klause mit Blick auf Serrig (Teilansicht)


Die Klause als Eremitage


Im Mittelalter lebten hier fromme Einsiedler.Der Bau der Klausenkapelle ist wohl um 1600 entstanden.
Bis zur Französischen Revolution wirkten Klausner, danach verfiel der Bau.